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Ist jeder Mensch für Zahnimplantate geeignet?

Definitiv nicht! Es gibt aus heutiger Sicht einige Einschränkungen. Vor allem bestimmte Erkrankungen wie eine fortgeschrittene Osteoporose , ein schlecht eingestellter Zucker (Diabetes), oder eine eingeschränkte Nierentätigkeit bergen das Risiko, dass Implantate frühzeitig verloren gehen können, oder nicht einheilen.

Bestimmte Medikamente wie Cortison oder Bisphosphonate stellen eine Kontraindikation dar. Auch Patienten, die im Rahmen einer Krebsbehandlung speziell im Kieferbereich bestrahlt wurden neigen dazu, dass Implantate nicht einheilen, oder frühzeitig verloren gehen.

Allgemein besteht der Irrglaube, Implantate seien die besseren Zähne! Dies stimmt natürlich nicht. Auch Implantate müssen penibelst gereinigt und regelmäßig fachlich durchgecheckt und gesäubert werden. Wer also die Zahnbürste nicht leiden kann, oder den Zahnarzt nur dann aufsucht, wenn er Schmerzen hat, der ist sicherlich mit einem anderen Zahnersatz besser beraten.

Menschen, die dem Genuss von Zigaretten frönen, sollten wissen, dass Implantate durch exzessives Rauchen sehr viel schneller verloren gehen können. Hier liegt die 10-Jahres-Überlebensrate der Implantate bis zu 13 % unter derjenigen der Nichtraucher.